Wie dampft man wie ein Profi?

Die Beliebtheit von E-Zigaretten ist in den letzten Jahren rasant gestiegen, insbesondere bei langjährigen Rauchern, die sie zur Raucherentwöhnung nutzen. Sie bieten die Wirkung von Nikotin ohne die erheblichen Gesundheitsrisiken herkömmlicher Zigaretten. Zudem ermöglichen sie es Nutzern, verschiedene Geschmacksrichtungen von E-Liquids zu entdecken.

Elektronische Zigaretten sind benutzerfreundliche Geräte, die immer beliebter werden, insbesondere aufgrund ihrer praktischen Handhabung zu Hause und unterwegs. Es gibt sogar eigene E-Zigaretten-Communities (zum Beispiel auf Reddit), in denen sich Menschen austauschen, die ihre Leidenschaft für verschiedene Geräte und Geschmacksrichtungen teilen.

Für Anfänger kann der erste Versuch mit E-Zigaretten jedoch einschüchternd wirken. Das richtige Dampfen will geübt sein!

Der Einstieg in die Welt der E-Zigaretten ist gar nicht so kompliziert! Man muss nur ein paar grundlegende Techniken lernen und einige Tipps entdecken, die den Einstieg erleichtern.

Was bedeutet Dampfen?

Beim Dampfen hört man oft Leute fragen: „Kann ich mal ziehen?“ oder „Möchtest du mal ziehen?“ „Ziehen“ bezeichnet einfach den Akt des Inhalierens mit einer E-Zigarette.

Wörtlich übersetzt bezeichnet „Inhalation“ das Gefühl, das entsteht, wenn der Rachen (die Muskeln, die den Hals umgeben) mit Nikotin und Propylenglykol (einer synthetischen Flüssigkeit, die in elektronischen Zigaretten enthalten ist) in Kontakt kommt.

Beim Inhalieren an einer E-Zigarette entsteht eine ähnliche Wirkung wie beim Rauchen einer herkömmlichen Zigarette. Diese Wirkung wird als „Zug“ bezeichnet, weshalb das Benutzen einer E-Zigarette oft auch als „einen Zug nehmen“ bezeichnet wird.

Tipps zur Verwendung einer E-Zigarette

Es gibt viele Möglichkeiten, eine elektronische Zigarette zu benutzen, je nach Erfahrung und Gerätetyp.

1. MTL (Mund-zu-Lunge) elektronische Zigaretten

Bei E-Zigaretten für das Mund-zu-Lunge-Dampfen (MTL) wird der Dampf zunächst in den Mundraum geleitet und dort aufgefangen, bevor er vollständig in die Lunge inhaliert wird. Raucher (oder Ex-Raucher) bevorzugen in der Regel MTL-E-Zigaretten, da der Vorgang dem von herkömmlichen MTL-E-Zigaretten sehr ähnlich ist.

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Vor- und Nachteile

Hier einige Vorteile von MTL-E-Zigaretten:

Geringerer Liquidverbrauch: Geräte für das Mund-zu-Lunge-Dampfen (MTL) haben eine geringere Leistung und größere Verdampferköpfe als 1,0-Ohm-Geräte. Daher erhitzen sie sich langsamer als DLT-Geräte (Direkt-zu-Lunge). Dadurch erhitzt sich das E-Liquid schonender und hält länger. Der geringere Liquidverbrauch spart Ihnen langfristig Geld.

Weniger Schmutz: Ein geringerer Verbrauch von E-Liquid bedeutet auch weniger Schmutz, wodurch Sie Ihr Gerät nicht mehr so ​​oft reinigen müssen.

Langlebige Verdampferköpfe: Durch den geringeren Verbrauch von E-Liquid müssen Sie seltener neue Flaschen kaufen. Das bedeutet, dass Ihre Verdampferköpfe weniger verschleißen und länger halten.

Kühlere Geräte: Mund-zu-Mund-Geräte erzeugen kühleren, sanfteren Dampf, wodurch das Risiko von Reizungen in Hals und Lunge verringert wird. Gerade für Einsteiger in die Welt des Vaporisierens, die mit dem Gefühl noch nicht vertraut sind, kann ein sanfterer Dampf ein großer Vorteil sein.

Besserer Geschmack: Bei niedriger Wattzahl, beispielsweise beim MOM-Dampfen, kommen fruchtige Aromen der JNR 16K E-Zigaretten besser zur Geltung. Der Grund dafür ist, dass der Dampf im Mund Zeit hat, abzukühlen, wodurch sich das Aroma voll entfalten kann. MOM-Dampfen erzeugt zudem weniger Dampf, was zu einem intensiveren Geschmack führt.

Diskretion: E-Zigaretten für den Mund-zu-Mund-Verdampfer sind sehr diskret, da der Dampf kaum sichtbar ist. Sie können sie in der Öffentlichkeit oder in Innenräumen verwenden, ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

MTL-E-Zigaretten haben auch einige Nachteile, darunter:

Geringere Nikotinkonzentration als bei DTL-E-Zigaretten: MTL-E-Zigaretten können eine geringere Nikotinkonzentration aufweisen als DTL-E-Zigaretten, da das E-Liquid nicht direkt in die Lunge inhaliert wird. Daher ist die Nikotinkonzentration pro Zug geringer als bei DTL-E-Zigaretten. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten, müssen Sie MTL-E-Zigaretten möglicherweise häufiger verwenden, um die gewünschte Nikotinkonzentration zu erreichen.

Geringeres Inhalationsvolumen: Da der Dampf einer Mund-zu-Mund-E-Zigarette erst durch den Mundraum strömen muss, bevor er die Lunge erreicht, ist das Inhalationsvolumen größer. Man kann also nicht so viel Dampf auf einmal inhalieren, was problematisch ist, wenn man einen tiefen Zug nehmen möchte.

Feinerer Dampf: Da der Dampf einer Mund-zu-Mund-E-Zigarette die Lunge schneller erreicht, hat er weniger Zeit, sich zu verflüchtigen. Folglich erzeugt sie einen feineren Dampf als eine E-Zigarette mit dünnem Dampf.

2. DTL (Direct-to-Lung) elektronische Zigaretten

DTL-E-Zigaretten sind effizienter als MTL-E-Zigaretten. Bei einer Mund-zu-Mund-E-Zigarette wird der Dampf direkt in die Lunge inhaliert, ohne ihn anzuhalten. Wie der Name schon sagt, wird der Dampf bei dieser Methode mit einem einzigen, gleichmäßigen Zug direkt in die Lunge inhaliert.

Vor- und Nachteile

Hier einige Vorteile von DTL-E-Zigaretten:

Leistung: DTL-E-Zigaretten bieten eine hohe Dampfleistung, da der Dampf direkt in die Lunge gelangt. Sie liefern mit jedem Zug eine stärkere Nikotindosis.

Größerer Dampf: Im Gegensatz zu MTL-E-Zigaretten erzeugen DTL-E-Zigaretten ein größeres Dampfvolumen. Leichterer Zug: DTL-E-Zigaretten sind leichter zu ziehen, da sie weniger Luftzufuhr benötigen. Beim Inhalieren des Dampfes treten keine Reizungen auf.

Trotz ihrer vielen Vorteile weisen DTL-E-Zigaretten auch einige Nachteile auf, darunter:

Es erfordert mehr Übung, zu starke Züge zu vermeiden: Ein leichter Zug ist zwar einfacher, aber deutlich stärker als ein Zug im Mund. Zieht man zu fest, ist der Zug daher zu stark. Versucht man hingegen, mit einem leichten Zug zu fest zu ziehen, kann dies Hustenreiz auslösen. Ein leichter Zug erfordert daher mehr Vorsicht, insbesondere beim ersten Mal.

Schnellerer E-Liquid-Verbrauch: Je mehr Dampf Sie inhalieren, desto schneller wird das E-Liquid verbraucht. Ihre Verdampferköpfe können schneller austrocknen, und wenn Sie nicht vorsichtig mit dem E-Liquid umgehen, riskieren Sie einen Dry Hit mit unangenehmem Geschmack.

Nikotinbeschränkungen: Für DTL-E-Zigaretten gelten bestimmte Beschränkungen hinsichtlich der zulässigen E-Liquid-Arten. DTL-E-Zigaretten funktionieren am besten mit E-Liquids mit hohem VG-Anteil (pflanzliches Glycerin). Bei Verwendung von E-Liquids mit einem zu hohen PG-Anteil (Propylenglykol) wird der Geschmack zu intensiv. Daher ist ein ausgewogenes Verhältnis von VG und PG in DTL-E-Zigaretten entscheidend.

3. RDL (Restricted Direct Lung Draw) elektronische Zigaretten

RDL steht für Restricted Direct Lung Draw (eingeschränkter direkter Lungenzug) und ist ein Kompromiss zwischen MTL (Mund-zu-Lunge) und DTL (direkter Lungenzug). Für Einsteiger kann das etwas verwirrend sein. Der Begriff RDL ist zwar nicht neu – er kursiert schon seit Jahren in der Dampfer-Community –, doch die Grenze zwischen den beiden Hauptdampfstilen ist fließend. Viele betrachten RDL als eine transparentere Variante von MTL. Bei der Verwendung einer RDL-E-Zigarette inhaliert man einen Teil des Dampfes direkt in die Lunge und atmet ihn durch den Mund wieder aus.

Vor- und Nachteile

Ähnlich wie MTL- und DTL-E-Zigaretten bieten auch RDL-E-Zigaretten Vorteile, darunter:

Das Beste aus beiden Welten: RDL-E-Zigaretten ermöglichen es Nutzern, sowohl Mund-zu-Mund- als auch Tröpfeldampfen zu genießen. Sie können einen Teil des Dampfes direkt in Ihre Lunge inhalieren und einen anderen Teil im Mund behalten.

Für fortgeschrittene Dampfer: RDL-E-Zigaretten sind ideal für Nutzer, die vom Mund-zu-Lunge-Dampfen umgestiegen sind. Sie bieten einen perfekten Übergang für Nutzer, die vom Mund-zu-Lunge-Dampfen zum Tröpfeln wechseln.

Mehr Dampf als beim Mund-zu-Lunge-Dampfen: RDL produziert zwar nicht so viel Dampf wie DTL, übertrifft Mund-zu-Lunge aber deutlich in puncto Dampfvolumen. Mit RDL können Sie Ihre Dampferwünsche erfüllen, ohne auf DTL umsteigen zu müssen.

Trotz seiner Vorteile hat es auch Nachteile, wie zum Beispiel:

Schwierigkeit bei der Unterscheidung: Es ist schwierig, RDL-Geräte von MTL- und DTL-Geräten zu unterscheiden.

Die Kompatibilität muss sorgfältig beachtet werden: RDL-E-Zigaretten-Sets sind in der Regel MTL-Geräte (Mund-zu-Lunge) und mit bestimmten RDL-Verdampfern und -Kartuschen kompatibel. Seien Sie vorsichtig beim Kombinieren von Kartuschen und Verdampfern mit Ihrer E-Zigarette.

Erhöhter Ölverbrauch: Im Vergleich zu E-Zigaretten für den Mund-zu-Lunge-Konsum benötigen diese Geräte in der Regel eine höhere Leistung und produzieren dadurch mehr Dampf. Folglich wird das Öl schneller verbraucht, was zu höheren Kosten führt.

Neben den drei populärsten E-Zigaretten-Technologien – MTL, DTL und RDL – gibt es weitere, weniger bekannte, firmeneigene Technologien.

1. Hybridangriff

Das Hybrid-Mundstück ähnelt einem klassischen Verdampfer. Inhalieren Sie den Dampf der E-Zigarette direkt in Ihren Mund, öffnen Sie Ihre Lippen während des Inhalierens zur Hälfte und atmen Sie dann tief ein, um frische Luft nachzuströmen. Mit dem Hybrid-Mundstück können Sie gleichzeitig Dampf und Luft inhalieren. So genießen Sie den vollen Geschmack Ihrer E-Zigarette und erleben gleichzeitig eine intensive Stimulation.

2. Kurze Züge

Bei kurzen Zügen wird der Dampf in den Mund gezogen, kurz ausgeatmet und dann vollständig eingezogen. So erhält man zwei Züge zum Preis von einem. Noch besser: Die beiden Züge haben unterschiedliche Stärken, sodass man nicht viel Liquid benötigt, um das Dampferlebnis voll auszukosten. Auch für Partys ist das eine tolle Idee!

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