Kaffee und Zigaretten sind seit Langem eine beliebte Kombination, perfekt zum Genießen mit der Sonntagmorgenzeitung oder im sanften Schein eines ruhigen Nachmittags auf einer Caféterrasse. Im Jahr 2003 erschien sogar der gleichnamige Film mit Bill Murray, Tom Waits, Steve Buscemi und Cate Blanchett sowie vielen anderen unvergesslichen Charakteren, die sich allesamt mehr als nur genussvolle Momente des Rauchens und Kaffeetrinkens gönnten.
Abgesehen vom offensichtlichen sinnlichen Vergnügen, das sich aus der Kombination beider Gewohnheiten ergibt, gibt es tatsächlich Vorteile, sowohl Raucher als auch Kaffeetrinker zu sein? Eine im „Journal of Epidemiology and Community Health“ veröffentlichte Studie stützt die Annahme, dass dies durchaus der Fall sein könnte.
Kaffee, Zigaretten und Blasenkrebs
In einer im Jahr 2000 in Madrid, Spanien, durchgeführten Studie analysierten Forscher des Carlos-III-Gesundheitsinstituts 497 Männer und Frauen unter 80 Jahren mit bestätigten Fällen von Papillomen, Karzinomen und Blasenpolypen. Die Patienten stammten aus zwölf Allgemeinkrankenhäusern im ganzen Land.
Alle Studienteilnehmer sowie 1.113 Kontrollpersonen aus verschiedenen Krankenhäusern und der Allgemeinbevölkerung wurden mithilfe detaillierter Fragebögen zu ihrem individuellen Tabakkonsum, ihrer Belastung durch Passivrauchen und ihren Kaffeegewohnheiten befragt. Beruf und Familienanamnese wurden ebenfalls berücksichtigt, da diese Faktoren nachweislich bei der Entstehung von Blasenkrebs bei Männern und Frauen eine Rolle spielen.
Im Vergleich zu Rauchern, die regelmäßig Kaffee konsumierten, wiesen Nicht-Kaffeetrinker doppelt so viele zytotoxische Effekte (oder Zellschäden) auf, die direkt mit Tabakkonsum zusammenhingen. Darüber hinaus hatten Raucher, die Kaffee tranken, ein dreimal höheres Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, als Nichtraucher. Bei Rauchern, die keinen Kaffee konsumierten, war das Risiko sogar bis zu siebenmal höher als bei Nichtrauchern.
Schließlich ergab die Forschung, dass regelmäßige Raucher, die weniger als zweimal pro Woche Kaffee trinken, ein doppelt so hohes Risiko für Blasenkrebs haben wie diejenigen, die dieses koffeinhaltige Getränk regelmäßig konsumieren. Raucher, die Kaffee trinken, profitieren somit eindeutig von einem gesundheitlichen Vorteil gegenüber Rauchern, die auf ihre morgendliche Tasse Kaffee verzichten.
Auswirkungen der Fortsetzung der Forschung
Klinische Studien, Umfragen und medizinische Statistiken belegen, dass Rauchen der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für Blasenkrebs bei Männern ist, obwohl auch übermäßiger Koffeinkonsum eng mit dieser Erkrankung in Verbindung gebracht wird. Diese Studie hebt die potenziell abschwächende Wirkung von Koffein auf durch Rauchen hervorgerufene zytotoxische Mutationen hervor und könnte somit die zellschädigende Wirkung von Tabak auf das Blasengewebe verringern.
Trotz der Erkenntnisse, die diese Forschung hinsichtlich Rauchen, Koffeinkonsum und der potenziellen Reduzierung des Blasenkrebsrisikos liefern mag, ist es entscheidend, dass Leser die Ergebnisse dieser Studien nicht als Anreiz zum Weiterrauchen missverstehen. Die Möglichkeit, dass häufigerer Kaffeekonsum die Auswirkungen des Tabakkonsums abmildern könnte, ist kein ausreichender Grund, dieses Risiko einzugehen. Zigarettenrauchen führt letztendlich zu schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen, unabhängig von den konsumierten Lebensmitteln, Getränken oder anderen Produkten. Darüber hinaus ist weitere Forschung in diesem Bereich notwendig, bevor endgültige Antworten hinsichtlich der Fähigkeit von Koffein, die negativen Auswirkungen des Tabakkonsums auf den Körper zu mildern, gegeben werden können.
Zum Glück wird es immer einfacher und zugänglicher, mit dem Rauchen endgültig aufzuhören. Eine solche Alternative sind Einweg-E-Zigaretten-Liquids , mit denen Raucher ihre bevorzugte Nikotinstärke und Geschmacksrichtung für ein individuelleres Dampferlebnis wählen können. Dies führt zu einem befriedigenden Dampfgefühl und stillt das Nikotinverlangen vollständig, was viele Dampfer als Grund für ihren Erfolg beim Rauchstopp angeben.
